U-Bahn & S-Bahn
Das Rückgrat der Stadt. Alle S-Bahnen fahren über die Stammstrecke durch Hauptbahnhof, Marienplatz und Ostbahnhof, die U-Bahn erschließt die Viertel.
Gut unterwegs in Bayern
Für die Stadt und die Wiesn reichen Bus und Bahn – für Alpen, Schlösser und Seen kann sich ein Mietwagen lohnen. Hier erfährst du, was wann am besten passt.
München hat einen der besten Nahverkehre Deutschlands: U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus fahren dicht getaktet und unter einem gemeinsamen Tarif des MVV. Für Wiesn-Tage ist das ohnehin die einzige sinnvolle Wahl – Parkplätze gibt es keine, und nach dem Bier fährt niemand Auto.
Für eine Rundreise durch Bayern kann ein Mietwagen dagegen viel Zeit sparen. Wir erklären Tickets, Mietbedingungen und die wichtigsten Verkehrsregeln für Deutschland und Österreich.
Nahverkehr
Das Rückgrat der Stadt. Alle S-Bahnen fahren über die Stammstrecke durch Hauptbahnhof, Marienplatz und Ostbahnhof, die U-Bahn erschließt die Viertel.
Trambahnen sind ideal für kurze Wege mit Aussicht. Nachts übernehmen Nachttrams und Nachtbusse.
In der MVG- oder MVV-App kaufst du Tickets in Sekunden. Handytickets sind sofort gültig und müssen nicht entwertet werden.
Ab zwei bis drei Fahrten pro Tag lohnt sich eine Tageskarte. Gruppen-Tageskarten gelten für bis zu fünf Erwachsene.
Streifenkarten und manche Papiertickets musst du vor der Fahrt an den blauen Automaten entwerten. Ohne gültiges Ticket kostet es 60 €.
Monatsabo für den gesamten Nahverkehr in Deutschland (ca. 63 € im Monat, Stand 2026). Ideal für Wiesn-Personal und längere Aufenthalte – monatlich kündbar.
Zur Wiesn
Station Theresienwiese direkt am Haupteingang oder Schwanthalerhöhe am Westrand des Festgeländes.
Goetheplatz oder Poccistraße – von dort sind es wenige Minuten zum Südeingang. Oft weniger voll.
Alle Stammstrecken-Linien halten hier. Von der Hackerbrücke gehst du etwa 10 Minuten zur Wiesn.
Vom Hauptbahnhof sind es rund 15 Minuten – oft schneller als mit der überfüllten U-Bahn.
Zum Zeltschluss sind die Stationen sehr voll, die Station Theresienwiese wird zeitweise gesperrt. Weiche auf Hackerbrücke oder Goetheplatz aus.
Rund um die Wiesn gibt es keine Parkplätze, viele Straßen sind gesperrt. Lass das Auto am Hotel oder an einem P+R-Parkplatz.
Mietwagen
Für die Stadt brauchst du kein Auto. Für Alpen, Schlösser und Seen ist ein Mietwagen aber oft die flexibelste Lösung.
Für Rundreisen durch Bayern, mehrere Ziele an einem Tag und Familien. Tipp: Den Wagen erst nach den München- und Wiesn-Tagen abholen.
Gültiger Führerschein, meist Mindestalter 21 (mit Aufschlag für junge Fahrer) und eine Kreditkarte auf den Namen des Fahrers. Für Führerscheine von außerhalb der EU wird oft ein Internationaler Führerschein verlangt.
Alle großen Vermieter haben Stationen am Flughafen und am Hauptbahnhof. Einwegmieten, etwa mit Rückgabe in Salzburg, kosten oft extra.
In Deutschland ist das Schaltgetriebe Standard. Wer nur Automatik fährt, sollte ausdrücklich einen Automatikwagen buchen.
Achte auf Vollkasko mit niedriger oder ohne Selbstbeteiligung und prüfe, was deine Kreditkarte bereits abdeckt.
Meist gilt „voll gegen voll“. Achte auf die richtige Kraftstoffsorte (Diesel oder Super) – bei Elektroautos auf Ladekarten.
Verkehrsregeln
Auf vielen Abschnitten gilt ein Tempolimit, sonst eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Überholt wird nur links, und rechts fährst du, wenn frei ist.
Innerhalb des Mittleren Rings brauchst du eine grüne Umweltplakette. Deutsche Mietwagen haben sie in der Regel.
Die Grenze liegt bei 0,5 Promille, für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren bei 0,0. Nach dem Wiesn-Besuch gilt: Auto stehen lassen.
Für Autobahnen in Österreich brauchst du eine Vignette, auch digital erhältlich. Deutsche Mietwagen haben meist keine – vor einem Ausflug nach Salzburg oder Tirol kaufen.
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. In den Alpen kann es schon im Oktober schneien – frag beim Vermieter nach passender Bereifung.
Parkhäuser in der Innenstadt sind teuer, viele Straßen sind Anwohnerparkzonen. Park & Ride an den Außenstationen ist günstig und entspannt.
Weitere Optionen
Taxis findest du an Standplätzen oder per App, dazu Fahrdienste wie Uber oder FreeNow. Zum Wiesn-Schluss sind Wartezeiten lang und Preise hoch.
Leihräder an vielen Stationen in der Stadt. München ist flach und hat viele Radwege – nur auf dem Festgelände selbst wird nicht geradelt.
Für E-Scooter gelten dieselben Promillegrenzen wie fürs Auto. Nach der Wiesn sind sie also tabu, und auf Gehwegen sind sie verboten.
ICE-Verbindungen unter anderem nach Nürnberg, Frankfurt, Berlin, Zürich und Wien. Sparpreise früh buchen und zur Wiesn einen Sitzplatz reservieren.
Günstige Fernbusse aus ganz Europa halten am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Hackerbrücke – nur wenige Gehminuten von der Wiesn.
Häufige Fragen
Nein. Für die Stadt und die Wiesn sind U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus schneller und günstiger. Ein Mietwagen lohnt sich nur für Ausflüge in die Alpen oder eine Rundreise.
Für die Innenstadt und die Wiesn reicht meist eine Tageskarte für die Zone M. Für Gruppen bis fünf Erwachsene lohnt sich die Gruppen-Tageskarte.
Als Tourist in der Regel ja. EU-Führerscheine gelten uneingeschränkt; bei anderen Führerscheinen verlangen Vermieter oft zusätzlich einen Internationalen Führerschein. Kläre das vor der Buchung.
Reiseplanung
Die Wiesn ist der Höhepunkt – aber München und Bayern haben noch viel mehr zu bieten. Alles zu Anreise, Unterwegssein und Ausflügen.
Unterkunft
Während der Wiesn ist München die teuerste Stadt Deutschlands zum Übernachten. Mit der richtigen Kategorie und frühem Buchen findest du trotzdem dein Zimmer.
ca. 40–130 € pro Person/Nacht
Zeltcamps, Campingplätze, Hostel-Schlafsäle und einfache Zimmer im Umland – ideal für Backpacker, Gruppen und alle, die vor allem zum Feiern kommen.
ca. 150–350 € pro Zimmer/Nacht
Privatzimmer, Pensionen und Mittelklasse-Hotels – mit eigenem Bad, ruhiger Nacht und guter Verbindung zur Theresienwiese.
ab ca. 350 € pro Zimmer/Nacht
4- und 5-Sterne-Hotels und Design-Apartments in Laufnähe zur Wiesn oder in der Altstadt – mit Concierge, Spa und Frühstück bis mittags.
Richtwerte für die Wiesn-Zeit, ohne Gewähr. Freitage und Samstage sind am teuersten, Montag bis Mittwoch oft deutlich günstiger. Wer 9–12 Monate vorher bucht, hat die beste Auswahl.